Ich bin Meisterin …

…im Verzetteln

In manchen Sachen bin ich richtig gut; im Verzetteln zum Beispiel. Das ist mir gerade aufgefallen, und prompt habe ich beschlossen, darüber zu bloggen. Eigentlich hatte ich den Laptop eingeschaltet, weil ich eine Rechnung sofort bezahlen wollte. Und eigentlich habe ich auch gar keine Zeit zum Bloggen, weil  im Keller die Waschmaschine signalisiert, dass sie fertig ist.

Der Rechner braucht ewig zum Hochfahren, weil er noch ein Update fertigstellen muss. Also laufe ich erst einmal in den Waschkeller. Dort stehen noch saubere Sachen, die ich nun nach oben ins Schlafzimmer bringen könnte.

Ich komme nur bis zum Erdgeschoss, weil mein Handy mir eine Whats app – Nachricht signalisiert. Ist von K1. Ich schreibe zurück und beschließe ihr noch ein Foto von Katze zu schicken, die es sich auf ihrem Bett gemütlich gemacht hat. Immerhin kommt so die Wäsche im Dachgeschoss an. Im KiZi finde ich weitere Wäsche – am besten bringe ich die gleich in den Waschkeller – und eine dreckige Tasse vom Morgen. Also saubere Wäsche ausgeschüttet, dreckige rein und wieder nach unten.

Unterwegs Zwischenstopp in der Küche und Tasse in die Spülmaschine – und wenn ich schon da bin, alles andere auch.

Dann eine neue Nachricht von K1 und durch den Blick aufs Handy, die Erinnerung, dass ich ja meine Fotos ins GoogleDrive schieben wollte – dazu muss ich ja nicht dabei sein, muss ja nur auf „Start“ drücken.  Ich kann dann ja mal auf dem Rechner schauen, ob alles geklappt hat. Ach ja, der Rechner, was macht der eigentlich?

Der ist fertig mit dem Update und wartet auf die Benutzerauswahl. Ich wähle aus (jetzt dauert es noch einmal  fünf Minuten bis ich ihn wirklich benutzen kann) und beschließe erst einmal meine Arbeit in der Küche zu beenden. Mir fällt auf, dass der Müll rausgebracht werden muss (und da der Hahn nicht da ist…). Gesagt getan.
Ach, denke ich mir, dann gehste doch mit der Restmülltüte vorher noch am Katzenklo vorbei, dann wird die Tüte auch richtig genutzt.

Auf dem Rückweg von der Mülltonne, habe ich den Briefkasten geleert und eine weitere Rechnung gefunden, was mich an die Rechnung neben dem Läppi erinnert, der mittlerweile auf standby geschaltet hatte, weil ich so lange weg war.

Die Rechnung habe ich beim Aufräumen des Arbeitszimmers gefunden …

Das ist nun mehrere Stunden her. Jetzt fahre ich den Rechner wieder runter; nachdem ich diesen Beitrag veröffentlicht habe. Die Rechnung liegt übrigens immer noch neben mir. Wie peinlich ist das denn? Der Hahn schaute zwischendurch mal bei mir vorbei und fragte, ob den Standmixer für sein Erdbeerprojekt benutzen könne (habe bei Instagram – cc twitter – davon berichtet / das auch noch)-

Äähh, wo war ich stehen geblieben? Und was genau wollte ich jetzt machen? Wo ist der Korb mit der Wäsche? War die jetzt schon gewaschen? Wo ist eigentlich die zweite Rechnung? Wieso zweite?

Ach, ich gehe ins Bett. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Ich darf nicht vergessen, die Fenster zu putzen. Dabei könnte ich Vokabeln lernen. Oder lieber Hörbuch hören? Ach, das muss ich dann noch im Blog vorstellen. Aber erst, wenn ich an meinem Buch weitergearbeitet habe.  Bin ich nicht noch mit Einkaufen dran? Was ist denn morgen für ein Tag überhaupt? Was gibt es zu Mittag?  Ach, das überlege ich beim Fensterputzen. Da muss aber erst noch die Fensterback aufgeräumt werden. Die Pflanzen könnten auch echt mal nach draußen. Draußen? Ob die Johannisbeeren schon reif sind? Ach, ich habe ja noch Mascarpone im Kühlschrank. Aber jetzt sind die Erdbeeren alle.

Jetzt ist wirklich Schluss!! Ich gehe ins Bett und lese noch ein bisschen, damit ich zur Ruhe komme. Aber was lese ich? Buch? Welches Buch?  Ich müsste eher mal wieder Zeitung lesen…

Schon gut, ich höre jetzt auf  – aber erst sage ich noch bei Twitter Bescheid :mrgreen:

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Kategorien: Eierschachtel | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Ich bin Meisterin …

  1. Vor gar nicht allzu langer Zeit wolltest Du, weil Du Dein Buch fertig stellen wolltest, eine Blogpause einlegen. Wenn ich mir den Post oben durchlese, solltest Du es vielleicht mal mit 1-2 Tagen versuchen.

    Sonst wird Dir noch ganz schwindelig vor lauter Verzettelei 😉

    • ja, aber was das Buch angeht, bin ich sehr, sehr fleißig. bin schon am formatieren (das ist sehr aufwändig – Fleißarbeit) und muss noch die Bilder/Cartoons einfügen.

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