Wortakzente – Das Buchblog von Daniela Dreuth

Am Abend vor seinem fünften Geburtstages ist Jack in Schrank eingeschlafen, wie jeden Abend. Er wird wach in Bett, neben ihm liegt Ma, und er hofft auf ein Geburtstagsgeschenk. Ma hat ein Bild für ihn, das sie selbst gemalt hat. Jack ist enttäuscht. Er hatte gehofft, dass der Mann, der jede Nacht kommt – er nennt ihn nach einer Fernsehfigur „Old Nick“ –, ein richtiges Geschenk für ihn mitgebracht hat. Vielleicht ein sechstes Buch, denn seine fünf Bücher kennt er auswendig, oder ein Spielzeug.

Jack und Ma leben in Raum. Dort ist Jack geboren, er kennt den dunklen Fleck auf dem Teppich, den er gemacht hat, als er „aus Ma rausgeflutscht“ ist. Das ist für ihn die Welt. Ansonsten gibt es noch andere Planeten, das ist das, was er im Fernsehen sehen kann.

Ma hat Jack lesen, schreiben und rechnen begebracht. Der Tag und die Woche sind gründlich durchgeplant: Essen…

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