Die FR darf nicht sterben

Die Freude über die Veröffentlichung meines Romans wurde durch die Pleite-Meldung der Frankfurter Rundschau überschattet. Was stellt die sich denn jetzt so an?, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen.  Aber herrje, ich liebe diese Zeitung! Es ist – für mich – die beste Tageszeitung überhaupt.
Nicht so viel Text und nicht so abgehoben wie die FAZ. Nicht so blablabla und lokalteillastig (wann wird die Bio-Tonne geleert?) wie das Darmstädter Echo über die Neue Presse und die Bild will ich erst gar nicht reden.
Nee, die Meldung hat mich doch sehr betrübt, auch wenn ich im kress-Report immer wieder davon gelesen habe, dass es mit der Zeitung bergab geht.

Gestern Abend habe ich mir dann die Mittwochsausgabe geladen. Wollte mal schauen, ob es überhaupt noch eine Ausgabe gibt. Und doch, es gab sie samt Sondermeldung für die Leser (*verstohleneineträneausdemaugewisch*).

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Kategorien: frisch gelegt | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Die FR darf nicht sterben

  1. mitlucyumdenblog

    Also, Stellenanzeigen sind natürlich schon groß, aber deshalb kaufen sich die Leute nicht unbedingt die Zeitung. Die würden sie eher kaufen, wenn ihnen auch der Inhalt neu und interessant erscheinen würde. Und wer die Zeitung liest, macht vielleicht auch Anzeigen. Kurz: Es fehlen die Anzeigen und die Leser.

  2. mitlucyumdenblog

    Ja, aber Frankfurt ist ja auch viel größer. Und hat auch viel mehr „Zugereiste“ mit weniger Bezug zur Stadt, die sich nicht dafür interessieren, wer gestorben ist o.ä. und keine Tageszeitung brauchen. Stellen, Immobilien, Autos finden die auch im Internet. Zudem sind das so Kleinanzeigen, die bringen nicht viel.

  3. mitlucyumdenblog

    Wirklich schade, da gibt Frauchen Dir recht! Nur: das mit dem Darmstädter Echo, dass will sie nicht gelesen haben! 😉 LG

    • wieso? was findet Frauchen denn so toll am DE?
      aber was ich wirklich sagen wollte: wieso kann sich das DE halten aber die FR hat solche Probleme? *grübel*

      • mitlucyumdenblog

        Für die regionalen Tageszeitungen ist der Lokalteil überlebenswichtig. Alles andere, was im „Mantel“ einer Zeitung steht, stammt meist von Nachrichtenagenturen etc. und das weiß der Leser alles schon aus TV, HF, Twitter usw. vom Vorabend. Und nichts ist so alt wie die Nachrichten von gestern. Außerdem – und das ist das Wichtigste: Die Berichterstattung über die örtliche freiwillige Feuerwehr und den Gewerbeverein sorgt für Anzeigenkunden. Hach, ja, die gute alte Zeit(ung) 😉

      • hm – aber der Anzeigenteil (Stellen, Immobilien,Autos) ist doch 3x so dick wie beim Echo…

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