Wie war’s?

Ihr wollt wissen, wie es im Urlaub in Bibione war? Wahrscheinlich werdet ihr diese Frage noch bereuen, denn ihr wisst ja nicht, was noch so auf euch zukommt, die nächsten Tage… Und auch das ein oder andere Bild, kann ich euch nicht ersparen, fürchte ich. Naja, gut, bis zum Herbst sollte ich thematisch durch sein. :mrgreen:

Aber gut, fange ich mal von vorne an: Auf einer Skala bis zehn vergebe ich eine 8,5! Punktabzug gibt es dafür, dass es immer und überall laut war – ich nie meine Ruhe hatte.

Außerdem gibt es Punktabzug dafür, dass die Wohnung so schlecht ausgestattet war.

Was ich vergessen habe

Große Tassen
Auf meinem Zettel „für Urlaub“, der schon seit Jahren in der Küche hängt (und genau das wird das Problem sein) steht ganz oben: große Tassen. Auch in den Internetbewertungen, die ich über die Anlage gelesen habe, wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es hier nur kleine Gläser und kleine Tassen gibt. Und ich hatte die großen Tassen schon in der Hand und auch der Hahn hatte mir schon eine kleine Auswahl von Tassen unter die Nase gehalten… => selten dämlich, ich!

Fieberthermometer
Ich war ziemlich stolz, dass ich an den Fiebersaft gedacht habe und dann das. Gut, wird der geneigte Leser sagen, das sollte ja kein Problem sein, in Italien ein Fieberthermometer zu kaufen, wenn man eines braucht… Stimmt, das ist kein Problem und ich kann es dann, wenn ich wieder zuhause bin, zu den anderen drei italienischen Fieberthermometern in die Schublade legen.

Ein Tablett
Ja, wirklich. Da wir jeden Tag auf unserer kleinen Terrasse gegessen haben, hätte ich wirklich ein Tablett brauchen können, um die kleinen Tassen und Gläser in einem Schwung nach draußen zu tragen.

Körperlotion
Doch ich hatte eine mit. Aber nur die „leichte“. Eigentlich verstehe ich bis heute nicht, warum ich nicht meine Intensivpflege für trockene Haut mitgenommen hatte. Ich habe kurzerhand die Lotion von K2 benutzt und aufgebraucht. K2 war cleverer als ich und hatte sogar zwei Produkte zum Cremen mit. Sind übrigens beide leer geworden.

Was ich nicht gebraucht hätte (im Koffer)

Schminke
Ich habe mich kein einziges Mal geschminkt. In der ersten Woche war es viel zu warm zum Schminken. Gutes Aussehen war bei der Hitze unmöglich. Ab der zweiten Woche hatte ich mich dran gewöhnt.

Langärmliges
Ich hatte dann doch noch – für alle Fälle – zwei oder drei langärmlige Jacken mit. Außerdem eine Dreiviertel-Hose und Perlons. Außer einer (!) Jacke und der Hose hätte ich nichts gebraucht, die hatte ich beim Feuerwerk an.

Was nicht so toll war

Keine Waschmaschine
Weder in der Wohnung noch in der Anlage gab es eine Waschmaschine. Ein echtes Manko. Irgendwann musste ich dann in einem Waschsalon Handtücher waschen – die waren wirklich sowas von fertig. Fünf Euro (!) für gerade einmal vier Badelaken. Das nenne ich Wucher.
Die kleinen Betten
Also das werde ich nie verstehen. Wo ich auch bisher in Italien war, immer gab es nur Minibetten. Dabei sind die Italiener auch nicht kleiner als ich. Wie machen die das denn? Selbst K2 ist einmal rausgefallen, als sie sich umgedreht hat. Und der Hahn – so konnte ich beobachten, wenn ich vor Empörung, dass er schnarcht, das Licht angemacht hatte – lag auch ganz zusammengekauert drin. Nee, das war ziemlich ungemütlich.

Verkäufer am Strand
super nervig – gibt ein extra Post.

Schnaken, Stechmücken, Moskitos, Zanzare
Wie auch immer sie ihr nennt, die Biester haben mächtig genervt. Als es in der zweiten Woche kühler wurde und windiger hatte ich den Eindruck, dass sie weniger geworden waren. Oder ich hatte mich einfach daran gewöhnt?
Hatte ich anfangs vier bis fünf neue Schnakenstiche pro Tag, waren es in der letzten Woche nur noch fünf insgesamt; davon 2 in meinen letzten 12 Stunden dort. 😦

Die vielen Menschen
gibt es auch als extra Post

Was super war

Bibione
Im Gegensatz zu der Gegend, wo ich letztes Jahr war (Riviera), wo alles ein bisschen halbherzig wirkte, ist in Bibione alles perfekt durchdacht und organisiert. Hier gibt es alles, was das Touristenherz begehrt. Und die Sache mit den Liegeplätzen am Strand, fand ich ebenfalls super. So hatte jeder seinen Platz und alles war in schönster Ordnung.

Auch die Leute, die hier leben bzw. arbeiten waren super freundlich. Super nett. Wirklich toll. Und sie haben mich italienisch sprechen lassen. 😉

Klimaanlage geschenkt
Auch die Mitarbeiterinnen der Agentur, die die Wohnungen vermietet, waren suuuuper nett. Weil wir drei Wochen geblieben sind, brauchten wir keine Gebühr zur Nutzung der Klimaanlage bezahlen. 50 Euro pro Woche gespart.

Fahrräder
Alle fahren in Bibione mit dem Rad (naja, manchmal auch mit dem Auto). Aber die Vespas gibt es hier kaum. Komisch. Hatte fast den Eindruck, sie wären nicht erlaubt. Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass das Leihen der Räder meine beste Idee im Urlaub war. Der Hahn wollte ja erst nicht. Aber ich habe es einfach gemacht – und: einen super Preis ausgehandelt (auch die Agentur-Mitarbeiterinnen hatten mich dafür gelobt). Ein Fahrrad kostet – und da haben alle die gleichen Preise – 35 Euro pro Woche. Ich habe 220 Euro bezahlt. Jetzt könnt ihr mal rechnen, was ich gespart habe.

Toll auch die Fahrradwege. Am Meer entlang, durch die Innenstadt und noch einmal parallel gab es spezielle Radwege. Super tolle Sache. In ganz Bibione gibt es auch nur eine Ampel, einschließlich für Radfahrer. K2 war völlig aus dem Häuschen deswegen und kam sich vor wie vor ein paar Wochen in der Verkehrsschule.

 

So, ich hoffe, ich habe alles…

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Kategorien: auf Reisen | Schlagwörter: | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Wie war’s?

  1. Claudia

    sollte ja kein Problem sein, in Italien ein Fieberthermometer zu kaufen, wenn man eines braucht… Stimmt, das ist kein Problem und ich kann es dann, wenn ich wieder zuhause bin, zu den anderen drei italienischen Fieberthermometern in die Schublade legen.

    *lol*

    Ersetze Fieberthermometer durch Steckdosenadapter und es ist genau wie bei mir…

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