Eure Kommis: Claudia am 29.01.

>>ich denke, dass dir entspannen irgendwie schwer fällt. Zumindest hatte ich bei einigen Artikeln aus deinem Leben so ein bisschen das Gefühl als würdest du es dir selber nicht gestatten was für dich zu machen, wenn noch was zu erledigen ist. Und irgendwie hat man ja immer noch was zu erledigen. Ist nur so ein Eindruck, persönlich kennen wir uns ja nicht.<<

Mit dieser Aussage, hat Claudia den Nagel auf den Kopf getroffen. Wobei es schon besser geworden ist. Denn in der Tat ist es so, dass IMMER noch etwas zu erledigen ist. In der Tat ist es so, dass ich nicht bloggen kann oder an meinem Buch arbeiten kann, wenn es überall unaufgeräumt ist – das gilt besonders für Küche und Bad. Früher war es noch schlimmer, da musste erst einmal die Wäsche gewaschen, gebügelt und weggeräumt werden. Und das mit der Bügelwäsche ist ein Fass ohne Boden – zumindest bei mir.
Den Kampf gegen die Bügelwäsche habe ich verloren. Ich habe mittlerweile zwei Bügelwäschekörbe. Einer steht direkt neben dem Bügelbrett und enthält die Klamotten, die derzeit getragen werden. Der Andere steht im Nähzimmer mit Sommersachen, die nun wirklich nicht gebraucht werden. Dank dem Fernsehsender SIXX und seiner Endloswiederholung von Desperate Housewifes und Grey’s Anatomy habe ich nun eine feste Bügelzeit. Ich schaffe es nicht täglich, um 18:50 Uhr vor Fernseher und Bügelbrett zu stehen, aber oft.

Der Vorteil, dass ich dem Bügeln nun eine gewisse Zeit zugewiesen habe, erleichtert mein Gewissen ungemein, weil ich nun nicht ständig „Du musst noch bügeln!“ denke.

Aber wann ist nun die Zeit zum Entspannen? Wann ist die Zeit einfach nichts zu tun, als eingekuschelt auf der Couch zu sitzen und nix zu machen, außer Fernsehen oder Lesen? Wann ist die Zeit für mich?

Zeit für mich, so denke ich, könnte ich mir grundsätzlich nach dem Bügeln nehmen. Das wäre dann auch die Zeit zum Italienisch lernen, Roman schreiben und bloggen. Fakt ist aber, dass ich abends so müde bin, dass ich a) unkonzentriert und b) unkreativ bin.  Morgens fällt es mir viel leichter kreativ zu sein. Ich habe mir nun fest vorgenommen, dass am Wochenende auch Wochenende ist. Als Hausarbeit ist nur Wäsche waschen und Küche erlaubt. Wobei ich bei letzterem ganz viel delegiere. Ich habe dem Hahn letztes klar gemacht, dass es nicht sein kann, dass ich mir jeden Tag Gedanken übers Mittagessen machen muss. Am Wochenende ist er dran. Zumindest an einem Tag. Basta! Das Großreinemachen ist auf Freitag vorgezogen – und das mache ich auch nicht allein.

Außerdem mache ich mir nun am Wochenende immer eine Art Stundenplan, dass ich mich bei meinen zahlreichen Hobbys nicht verzettel und einfach keinen Anfang finde, weil ich nicht weiß, womit. Auch das hat jetzt schon zwei Mal ganz gut geklappt.

Doch irgendwie bin ich immer noch unzufrieden. Sonntags abends, wenn ich mir überlege, was alles liegen geblieben ist. Unter der Woche, weil ich keine Vokabeln geübt habe; schließlich lernt es sich besser, wenn man jeden Tag ein bisschen übt, statt stundenlang an einem Tag. Oder ich konnte meinen Plan nicht einhalten, weil irgendetwas unvorhersehbares dazwischen gekommen ist.

Mir ist offensichtlich nicht mehr zu helfen. Ich bin bescheuert! Ich weiß auch nicht… Aber in der Theorie bin ich schon mal sehr gut 🙂

 

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Kategorien: NebenbEI | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Eure Kommis: Claudia am 29.01.

  1. Conny

    Die Claudi hat recht. verordne Dir mal selber ein Pause, denn die Arbeit ist kein Frosch und wem es nicht passt wenn noch Bügelwäsche da liegt, der ist es nicht wert deine Freundin zu sein. man muß nicht perfekt sein . Nur unperfekt ist man toll. Musste ich auch lernen

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