Erkenntnisse – was ich noch vergessen habe

4. Kopf und Bauch

Was irgendwie irre war, dass mir die Terminzusage der Klinik seinerzeit schon sehr geholfen hat, meinen „ich-kann-nicht-mehr-Zustand“ zu überwinden.  Irgendwie hatte ich dein Eindruck, dass allein die Aussicht in absehbarer Zeit in MuKiKu zu fahren, fünf Wochen nicht zur Arbeit zu müssen, einen schlagartigen psychischen Erholungseffekt bewirkt hat. Das ging so weit, dass ich an Weihnachten sogar überlegt habe, nicht zu fahren.

Ähnlich verhielt es sich mit meinen nächtlichen Bauchschmerzen, die ich regelmäßig mit einer Wärmflasche behandel. Am Abend des 16. Dezembers, mein letzter Arbeitstag, hatte ich nachts keine Bauchschmerzen und von dem Tag an, nicht mehr bis zur dritten Kurwoche.  Es ist also zum Glück wirklich nichts körperliches.

5. Beziehungen

Ich habe in meinem gestrigen Post außerdem  noch etwas ganz wichtiges vergessen!!!!

Ich habe nämlich noch viele tolle Frauen kennengelernt. Und die, die meine (fast) täglichen Berichte gelesen haben, wissen ja, dass ich eine Kurfreundin hatte. Was soll ich sagen? Als wir uns verabschiedet haben, musste ich natürlich flennen. Selbst jetzt, wenn ich daran denke, schießen mir die Tränen in die Augen. Wir haben uns so super toll verstanden – und auch unsere Mädels.

Die Entfernung:  Frankfurt – Stuttgart. Es hätte besser sein können, weil einige aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet dort waren. Eine Mutter, eine eher unsympathische Frau, wohnt nur 4 KM von mir entfernt. Wir haben sogar eine gemeinsame Bekannte. KREISCH! Die ist am selben Tag angereist wie ich – so unglaublich, wie klein die Welt manchmal ist. Es hätte aber auch schlimmer sein können.  Aus dem tiefstes Bayern und vom hohen Norden waren einige Frauen dort. Nur ärgerlich, dass BW und Hessen nur an Ostern zur gleichen Zeit Ferien haben…

Die Erkenntnis: Das ich in meiner unmittelbaren Umgebung wirklich niemanden kenne, den ich als Freundin bezeichne möchte. Darüber habe ich ja schon zu Blog-Anfangszeiten geschrieben. Aber nun wird es mir wieder einmal richtig bewusst.

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Kategorien: frisch gelegt | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „Erkenntnisse – was ich noch vergessen habe

  1. chasolu

    *PatschandieStirn* danke für den freundlichen Hinweis 😉

  2. chasolu

    Ich bin gespannt, ob Du in Zukunft weiter positive Erkenntnisse aus Deiner Kur ziehen kannst. Wie hat es eigentlich den Küken gefallen ? Haben sie auch von der Kur profitiert ?

    Zum Thema Freundinnen: Ich bin nur knapp 100 km von meiner Heimat weggezogen, von der Großstadt auf das platte Land. Anfangs habe ich mich sehr schwer getan. Mittlerweile habe ich, dank Kindergarten und Schule liebe Freundinnen und viele Bekannte gefunden, die auch wirklich für mich und meine Familie da sind.

    Meine Seelenverwandte habe ich allerdings durch das Internet gefunden. Sie wohnt knapp 60 Autominuten von mir entfernt. Dank ihrer Arbeit als Tagesmutter (auch am Wochenende) und unserer Termine sehen wir uns nicht so oft. Dafür telefonieren wir täglich 😉

    Zu meinen alten Freundinnen aus der Großstadt habe ich genau überhaupt keinen Kontakt mehr. Wir leben halt in komplett unterschiedlichen Welten.

    • hah! ich kenne deine Seelenverwandte. Sie backt aber mehr als du *g*

      wie es K1 gefallen hat, kann ich dir gar nicht sagen. Sie ist diesbezüglich nicht so gesprächig. Sie musste zudem früher in den Alltag zurück, den ihr ihr Papa aber mit einer Mini-Shopping-Tour versüßt hat.
      Aber für K2 war es ein Traum! Tolle Betreuung. Stalldienst. Tolle Freundinnen. Sie hat wirklich bitterlich geweint, weil wir früher Heim gefahren sind…. 😦 Und wenn sie nicht gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlich auch schon beim ersten Kurkoller gefahren. Aber ich habe es nicht geschafft, ihr das anzutun.

      • chasolu

        Ja, die Seelenverwandte backt mehr als ich, aber dafür stricke ich mehr 😉

        Wohnen denn die neuen Freundinnen von K2 in der Nähe oder bleibt es dann bei Brieffreundschaften ?

      • ääähm – Stuttgart…. s. Text 😉 Strickliesel!

  3. Liebes Huhn,
    ich kann dich gut verstehen. Seitdem ich über 400 km von meiner Heimat entfernt lebe, habe ich auch niemanden mehr gefunden, bei dem ich mein Innerstes nach außen kehren würde. Wir behelfen uns aber ganz gut mit Mails (was außerdem den Vorteil hat, dass beim Schreiben manches klarer wird) und mit den wenigen, die auf einer Wellenlänge mit mir sind kann ich auch bei seltenen Besuchen nach langer Abwesenheit schnell wieder eine gemeinsame Ebene finden. Vielleicht entwickelt sich ja trotz der Entfernung eine nette Freundschaft mit deiner Kurfreundin!

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