Ruhig und besinnlich – von wegen

„Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit….“ Ja, vielen Dank. Aber es scheint dieses Jahr weniger denn je damit zu klappen. 😦

Ich bin total in Hetze; fast immer, fast überall. Ich bin total in Panik irgendetwas Wichtiges zu vergessen. Das fängt mit den Ausleihfristen der Bücherei an und hört mit Terminsachen im Büro auf. Meine MuKiKu verschärft die Situation dabei noch ins (für mich) Unerträgliche. Ich werde drei Wochen nicht da sein und davor gibt es noch soviel zu erledigen.

Zugegeben, einiges ist hausgemacht. Dass ich vor Weihnachten noch zwei Mal in den Italienisch-Kurs „muss“ ist so etwas Hausgemachtes. Aber soll ich den Kurs ausfallen lassen und mein mühsam Erlerntes brach liegen lassen, um dann nächstes Jahr wieder einzusteigen und dabei nicht mehr mitzukommen. Von 14 Teilnehmern sind nur noch neun übrig geblieben. Wer weiß, wie lange dieser Kurs überhaupt noch läuft…

Wir haben Dezember und ich muss noch die Lohnsteuererklärungen machen. Klar, die hätte ich längst machen können (erledige ich normalerweise im Sommer). Aber eigentlich hieß es, man müsse nur noch alle zwei Jahre eine Erklärung abgeben. Im September wurde zurückgerudert – doch nicht! Und jetzt sitze ich hier mit meinen unausgefüllten Papieren im Dezember.K2 will Plätzchen backen (und ich möchte es dieses Jahr ihr endlich wieder ermöglichen).

K1 hat mit ihrem Jugendorchester einen Auftritt nach dem anderen. Dazu sollen auch noch extra Proben angesetzt werden. Natürlich schreibt sie in den nächsten zwei Wochen auch noch Klassenarbeiten. Ihr geht es also auch nicht besser.

Die Liste lässt sich noch fortsetzen, aber ich denke, ihr habt verstanden, was ich meine.

Da ich ja – wie wohl viele Frauen – dazu tendiere mich unter Druck zu setzen, bin ich nun in so eine Art Hektik-Spirale gefangen… Der größte Druck, der dabei auf mir lastet: Bloß nichts vergessen! Aber immerhin habe ich schon alle Weihnachtsgeschenke. Uff!

Nein, ich will kein Mitleid, keine Tipps, gar nichts. Ich will einfach nur einmal eine ruhige und besinnliche Adventszeit und ich will, dass mein Puls sich im Normbereich bewegt. Das wird wohl nie etwas werden, weil ja alles immer noch schnell, schnell im alten Jahr erledigt werden muss. Ist es da eigentlich ein Wunder, dass man keine „Weihnachtsgefühle“ mehr entwickelt?

Andererseits freue ich mich mehr denn je auf Weihnachten. Drei Tage, an denen alles stillsteht! Selbst wenn ich wollte, ich könnte nichts erreichen in der Zeit.

RUHE – DURCHATMEN – STILLSTEHEN

 

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Kategorien: Neues aus dem Hühnerstall, x-mas | Schlagwörter: , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Ruhig und besinnlich – von wegen

  1. Du willst keine Tipps? Ich geb dir jetzt trotzdem einen:

    ToDo Liste machen. Alles aufschreiben. Das macht Platz im Kopf. Und dann abhaken, eins nach dem anderen.

    Schöne Adventszeit wünsch ich dir 🙂

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