Unitymedia und ich: Das Theater beginnt

Eigentlich habe ich ja nur darauf gewartet, dass es irgendeine Form von „Theater, Zirkus“ oder einfach nur Durcheinander geben wird. Man kann es auch einfach nur mit „Unitymedia“ bezeichnen. 😉

Deshalb bin ich weder überrascht, noch völlig am Boden zerstört. Aber ich beginne bereits den Kopf zu schütteln; in den letzten 24 Stunden auch etwas stärker.

Am Montagabend  rief mich Vodafone an. Mit betroffenem Tonfall wies man mich darauf hin, dass man ein Schreiben von Unitymedia bekommen hätte. Schnell wurde deutlich, dass man mich nicht so leicht ziehen lassen wollte. Erst mit lieben, schmeichelnden Worten, dann mit weniger freundlichen Drohgebärden. Ich zeigte mich völlig unbeeindruckt darüber und verwies auf fehlende Schreiben und mein Sonderkündigungsrecht der DSL-Leitung.

Der Anrufer lenkte dann ein und meinte, man würde sich noch einmal melden. Ich hoffe jetzt mal ganz stark, dass es nur ein „der-machen-wir-jetzt-mal-ein-bisschen-Angst-damit-sie-doch-bei-uns-bleibt-Anruf“ war.

Habe ich schon erwähnt, dass ich jede Art von solchen Auseinandersetzungen hasse? Zeitaufwendig, nervenaufreibend, lebenszeitverkürzend und zum Schluss heult immer einer (leider meistens ich 😦  ).

Deshalb war ich ja erst einmal dankbar, als mir der UM-Verkäufer-Fuzzi beim Real-Markt versprach, sich um diesen rechtlichen Kram zu kümmern. Ihr erinnert euch? „Ich bin seit sieben Jahren im Geschäft. Ich hol’ Sie da raus!“ Gleich montags wollte er mich aus den Vodafone-Klauen befreien. Hat er aber offensichtlich nicht, wie der Anruf zeigt. Hat er wirklich nicht, wie ein Anruf meinerseits bei UM (kostenlos – yeah!) zeigte.

Der UM-Verkäufer-Fuzzi gab mir seinerzeit seine Handy-Nummer. Ihr müsst nicht glauben, dass ich ihn auch nur ein einziges Mal dort erreicht habe. Den schnappe ich mir noch, das könnt ihr mir glauben. Dem mache ich aber die Hölle heiß – dem Schwätzer.

Bis dahin hoffe ich, dass Vodafone keine Lust auf  Theater hat…

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Kategorien: Eierschachtel | Schlagwörter: | 7 Kommentare

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7 Gedanken zu „Unitymedia und ich: Das Theater beginnt

  1. Conny

    ich drück dir die daumen das du bald ruhe hast und du dem verkäufer bald in grund und boden gestampft hast . in gedanken sind wir alle bei dir und helfen dir.
    LG Conny

    • lieben Dank! so schlimm ist es ja auch nicht. wollte nur einmal aufzeigen, dass man nicht vorsichtig und misstrauisch genug sein kann, bei solchen Sachen.
      Man muss heutzutage dermaßen aufpassen, ständig versucht einer dich zu linken oder zu vera****en. „ja,ja Frau Huhn, das kriegen wir schon“ blablabla. Wie soll das noch werden, wenn ich richtig alt bin???

  2. GG

    Sicherlich hilft es, wenn man so wie hier, darüber schreibt. Das schreckt andere ab bzw. macht sie hellhörig und das schadet den schmutzigen Geschäften, die ja nur im Dunkeln gut gedeihen. Daraus werden dann schnell die berühmten „shitstorms“, denen schon ganz Marken zum Opfer gefallen sind.

  3. chasolu

    Na super, ich drücke Dir die Daumen, dass das Theater bald ein Happy-End hat und dem Verkäufer, dass er Dir nicht so schnell über den Weg läuft 😉

    • noch bin ich völlig ruhig… wie schon geschrieben, ich habe ja nichts anderes erwartet. Wäre einfach nur schön, wenn es sich einfach vermeiden ließe. Und doch, der Verkäufer soll mir über den Weg laufen.

  4. Beim nächsten Besuch im real-markt gibt es bestimmt einen unabsichtlichen Zusammenstoß….

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