Gegen den Fahrradhelm

Also ich bin gegen eine Helmpflicht beim Radfahren. Aus zwei Gründen

  1. wegen meiner Frisur
    (war klar, oder? 😉 )
  2. weil mir das Vorschreiben der Politik bis in alle Lebensbereiche total auf den Geist geht.

Was soll das denn auch? Warum kann das der „mündige Bürger“ nicht selbst bestimmen. Schon die Gurtpflicht beim Autofahren ist so eine komische Regelung. Ständig soll der Mensch vor sich selbst geschützt werden. Fahre ich ohne Helm schade ich doch keinem Anderen.

Nein, ich brauche keinen Helm. Wenn ich mich am Wochenende auf mein Rad schwinge und mit 17 km/h oder weniger zum Bäcker rolle, fahre ich nicht über eine vierspurige Hauptverkehrsstraße im Berufsverkehr.

Bei Kindern bin ich aber dafür – wenn K1 das liest, wird sie mit den Augen rollen, sie hat schließlich auch eine Frisur, die durch den Helm zerstört wird. Und was ist das Ergebnis? K1 macht es wie die Australier und fährt fortan lieber mit dem Bus zur Schule. Das ist schade, sehr schade! Sowohl für K1, als auch für die Australier, als auch für mich. Wissen wir doch alle, wie gesund Radfahren ist. Und so ein bisschen Bewegung – und sei es nur 15 bis 17 km/h – ist für meine Altersgruppe ein unbedingtes Muss.

Dank Herrn Ramsauer habe ich jetzt erst erfahren, dass es in Deutschland auch für Kinder keine Helmpflicht gibt. Erst letzte Woche führten wir noch folgenden Dialog im Hühnerstall:

K2: „Maamaaaa, muss ich den Helm aufziehen?“
Ich: „Ja!“
K2: „Warum?“
Ich: „Wenn die Polizei dich ohne Helm erwischt, werde ich verknackt. Außerdem wirst du dann nicht zur Fahrradprüfung zugelassen.“
Und das Thema war durch 😉

Wie wäre mit einer kleinen Umfrage? Laut Emnid oder BamS (oder beiden) ist die Mehrheit der Bevölkerung für eine Helmpflicht. Der Stern setzte nach und kam zu einem umgekehrten, knapperen Ergebnis. Interessant: bei beiden Umfragen, waren eher Frauen für die Helmpflicht. ???? Mädels, das habt ihr aber nicht richtig durchdacht.

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Kategorien: frisch gelegt | 21 Kommentare

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21 Gedanken zu „Gegen den Fahrradhelm

  1. geelinde

    Also, Kinder unter 8 MÜSSEN, Kinder bis 10 Jahre DÜRFEN auf dem Gehweg fahren. Alle anderen MÜSSEN auf die Straße. Alles natürlich, sofern kein Fahrradweg vorhanden ist.

    Nun meine Situation im letzten Jahr:
    K1 ist 7, MUSS auf den Gehweg. Ich bin erwachsen, MUSS auf die Straße. K1 muss an jeder Straßenecke anhalten, absteigen, links und recbts schauen, Fahrrad rüberschieben, wieder aufsteigen und anfahren. ICH auf der Straße habe ggf. Vorfahrt und muss weiterfahren. Oh, hups, jetzt bin ich ja viel weiter als K1, also anhalten, warten. Ach ich vergaß, ich hab ja noch das 3jährige K2 im Kindersitz hinten, dadurch ist der Schwerpunkt meines Fahrrades anders, jedes Anhalten und absteigen bzw. anfahren ist deutlich wackeliger.
    Ganz lustig wird das Ganze dann, wenn ich aus unserem kleinen Wohngebiet auf die Hauptstraße komme.
    Da ich nicht auf den Gehweg darf, K1 aber auch nicht auf die Straße, ist die Folge, dass wir kaum mit dem Fahrrad irgendwo hinfahren.

    Bei den Fahrradfahrern gibt es genau wie bei den Autofahrern die Rücksichtslosen und Gedankenlosen, das will ich gar nicht dementieren. Und es ist doch im Endeffekt überall so: würden wir alle (!!!) insgesamt mehr darauf achten, auch den anderen zu sehen, zu respektieren und zu schützen, wären vielevieleviele Regelungen einfach überflüssig.

  2. Roland Brühe

    Bin über Twitter auf diesen Blog gestoßen…

    Wäre es statt der Forderung nach einer Helmpflicht nicht viel sinnvoller, wenn alle etwas rücksichtsvoller und umsichtiger Radfahren würden? Ein Gedanke dabei ist z.B., wenn ich „mal eben schnell zum Bäcker“ fahre, vielleicht mal nicht auf dem Gehweg fahre oder entgegen der Fahrtrichtung. Bei Dunkelheit wäre auch ein funktionierendes Licht sehr schön. Solange viele Fahrradfahrer (wie ich es hier in der Großstadt erlebe) denken, man könne sich über alle Regeln des Straßenverkehrs hinwegsetzen, ist es auch mit der Sicherheit von einem selbst und anderen nicht weit her.

    Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass diese unsägliche Helmdiskussion mal versachlicht werden sollte. Dazu habe ich gerade mal ein bisschen in der Statistik gewühlt (siehe: http://radfahreralltag.wordpress.com/2011/11/01/helmpflicht-fur-radfahrer-nachdenkpflicht-fur-politiker/).

    Mal abgesehen von der Tatsache, dass es keine schlüssigen Studien über die Überlegenheit des Fahrradhelmes gegenüber dem Nichttragen gibt, sollte weder in die eine noch in die andere Richtung eine Ideologisierung stattfinden (wie sie z.B. von der Polizei hier in Köln reichlich betrieben wird). Es wäre schon viel geholfen, wenn Eltern ihren Kindern beibringen, dass sie sich irgendwann an die Straßenregeln halten müssen. Nur bis zum zehnten Lebensjahr ist die Benutzung des Gehweges mit dem Fahrrad erlaubt. Aber mir begegnen deutlich ältere Kinder täglich genau dort. Und auch jüngere Kinder sind in einem Affentempo auf dem Gehweg unterwegs, so dass ich selbst als nicht gehbehinderter Mensch irritiert bin. Das sogenannte „Vorleben“ sollte sich nicht auf das Tragen des Helms beschränken (so dies als notwendig erachtet wird), sondern auch im allgemeinen Verkehrsverhalten. Für Eltern, die mit oder ohne ihre 11jährigen (oder älteren) Sprösslinge über den Gehweg fahren oder auf der falschen Straßenseite den Radweg benutzen habe ich überhaupt kein Verständnis. Da geht doch die Misere schon los. Und dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn – wie zur Zeit – zum Semesterbeginn die vielen Studenten kreuz und quer durch die Gegend radeln und ich mich als Radfahrer, der sich an die Verkehrsregeln hält, in vermehrter Vorsicht und Umsicht üben muss, um nicht über den Haufen gefahren zu werden.

    Das Tragen eines Helms als Fahrradfahrer birgt insofern für mich eher die Gefahr, dass die Träger denken, „mir kann ja nichts passieren“ und allen Regeln zum Trotz irgendwie herumfahren.

    Sorry, das musste ich als Alltagsradler mal loswerden…

    • interessanter Beitrag – danke 🙂

      Ich finde nicht, dass man Eltern und Kinder mit radfahrenden Studenten in einem Atemzug nennen kann. Will sagen, ich glaube nicht, dass bei allen Studenten, die dich jetzt über den Haufen fahren, die Verkehrserziehung versagt hat.
      Die Kritik an den Kindern kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Das ist mir zu sehr „alle-über-einen-Kamm“. Ich meine außerdem, dass Kinder nur bis 8 Jahre den Gehsteig benutzen dürfen bzw.
      müssen (!). Bei uns in Südhessen ist es so, dass im vierten Schuljahr im Rahmen des Sachunterrichts die Verkehrserziehung beginnt. (bei K2 ist es jetzt soweit.) Die Kiddies fahren dann auch zwei (Vormittage) mit der Polizei auf der Straße. Dann gibt es den „Führerschein“ und dann dürfen sie auf die Straße. Und darauf sind alle auch ganz wild.

      Beim ersten Absatz stimme ich dir uneingeschränkt zu. Vor allem mit dem Licht. Da verstehe ich die Radfahrer nicht, dass sie nicht kapieren wollen, dass man sie NICHT sieht, wenn sie ohne Licht fahren. Und ich fürchte, wenn sie dann von einem Autofahrer übersehen werden, hilft auch ein Helm nicht mehr…

  3. Frazer2

    Wenn freiwillige Appelle nicht im erhofften Maße greifen, sind gesetzliche Regelungen nun mal die Konsequenz. Wären wir alle stets einsichtig, bräuchten wir keine Gesetze und Verordnungen. Da wir es erwiesenermaßen nicht sind, ersetzen gesetzliche Regelungen die mangelnde Vernunft.
    Schon ein Aufprall des Kopfes im Bereich des Schritttempos kann zu irreparablen Kopfverletzungen führen. Ich frage mich, ob das Beharren auf Freiheitsrechten nicht an anderen Stellen sinnvoller wäre.

  4. Um den Sinn vom Helm tragen oder nicht gehts ja hier gar nicht, sondern darum wer das zu entscheiden hat. Ich fühle mich in meinen Persönlichkeitsrechten eingeschrenkt wenn ich solche Sachen nicht frei entscheiden darf. So lange ich niemand anderes körperlich gefährde ist das einzig und allein meine Sache und geht niemanden etwas an! Ach ich habe solche Aversionen dagegen wenn mir jemand vorschreibt wie ich mich zu verhalten habe! Die Schlinge wird immer enger, in sämtlichen Bereichen des Lebens.

    LG Shiva

  5. Conny

    Es geht nicht um das Vorschreiben der Politik. Es geht um Deine Sicherheit mein liebes wildes Huhn . Es ist wichtig das die Eltern das auch vormachen damit die Kinder es verstehen und lernen.
    LG Conny

  6. geelinde hat mir hier aus der Seele gesprochen, voll und ganz. Sicher gibt es immer wieder Menschen die sich darüber aufregen das der Staat sie für völlig verblödet hält und sie zu ihrer eigenen Sicherheit verpflichtet. Aber gerade am Beispiel Auto und Gurtpflicht sieht man doch das diese Pflicht völlig berechtigt ist. Da führt nun mal kein Weg dran vorbei.
    Nun kann man natürlich sagen, ich fahre doch nur schnell mit dem Rad zum Bäcker, usw. Aber ehrlich, was lebe ich meinem Kind vor, wenn ich selbst keinen Helm trage? Was antwortet man, wenn das Kind fragt, warum es beim einfachen herumfahren einen Helm tragen muss, wenn Mama nicht mal auf der Straße einen trägt? Was vermittle ich meinem Kind, wenn ich sage, ich brauche keinen Helm, ich kann schon einschätzen und richtig reagieren? Sicher ist der Bäcker nicht an der Autobahn aber selbst bei den Geschwindigkeiten in der Ortschaft kann ein Unfall drastisch enden. Tests dieser Art kennen wir alle.
    Und mal unabhängig von meiner Vorbildfunktion als Elternteil / Erwachsener, und unabhängig davon das wir alle wissen wie wichtig ein Helm ist, sollte man ein wenig weiter denken als bis zur Frisur, auch wenn sie ohne Zweifel leidet.
    Wie hier schon öfter gesagt wurde, jeder hat Mitmenschen und Familienangehörige. Selbst wenn ich davon ausgehe das ich eine schwere Kopfverletzung überlebe und „nur“ zum Pflegefall werde, wer pflegt mich dann? Wenn ich etwas dazu beitragen kann um das zu verhindern, vor allem wegen meiner eigenen Gesundheit, und auch um ggf. meinen Mitmenschen diese „Belastung“ nicht ein Leben lang zuzumuten, trage ich diesen verdammten Helm. Soweit sind wir uns wohl alle einig.
    Bleibt die Frage der Pflicht. Mal ehrlich, auch wenn das herzlos klingen mag, was kostet den Staat ein Pflegefall? Wenn die Pflege nicht durch Familienangehörige übernommen werden kann, aus welchen Gründen auch immer. Mit all der Therapie und Reha die nötig ist. Wenn ich als Mensch für etwas zahlen soll, möchte ich auch mitreden können. Ganz vereinfacht gesagt macht der Staat nichts anderes. Und da wird Helm tragen eben zur Pflicht.
    Da kann man sich noch so sehr darüber aufregen das der Staat in meine Privatssphäre eingreift, mich für unfähig hält, bla bla … Wenn einem die eigene Gesundheit und die Vorbildfunktion sowieso wichtig genug ist einen Helm zu tragen, dann geht einem die Pflicht sonstwo vorbei. Und wenn man zu der Sorte Mensch gehört die meinen, bei einem Unfall kann man als Fahrradfahrer „richtig“ und „rechtzeitig“ reagieren und man trägt allein und selbst die Konsequenzen eines Unfalls, dann ist es bei dieser Überheblichkeit höchste Zeit für die Helmpflicht. Und wenn Kinder plötzlich eher mit dem Bus fahren um keinen Fahrradhelm tragen zu müssen, ist das eine Sache der Eitelkeit, was uns wieder zum Vorleben und Vorbildern führt.

  7. Marcel W.

    Da kommt mir gerade ein ganz böser Gedanke: Helmpflicht und die Forderung nach mehr Organspendern widersprechen sich aber völlig…

  8. Huhn, du sprichst mir aus der Seele.

    Bin auch Radfahrerin und schon immer ohne Helm unterwegs. Habe es jetzt mit immerhin 49 Jahren schadlos überstanden. Meine Eltern – auch Dauerradfahrer – mit über 70 ebenfalls.

    Mir gehen so manches Mal die typisch deutschen Reglementierungen und Vorschriften auf den Geist. Genauso wie das übertriebene Sicherheitsdenken. Leider ist das Leben ein Risiko und wir können uns nicht vor allem absichern.

    Häufig wundere ich mich wie Menschen in bestimmten fragwürdigen Sicherheitsnetzen hängen, aber fröhlich rauchen, trinken, sich ungesund ernähren etc pp.

    Man sollte natürlich nicht wie „Hans guck in die Luft“ durch die Welt gehen. Und daher finde ich z.B. eine gute Verkehrserziehung und nachhaltige Aufklärung von Kindern wichtig. Ich bin oft erstaunt und genervt, wenn ich versuche lebend durch eine Horde von Schülern auf Fahrrädern zu kommen. Die haben meistens jeglichen gesunden Menschenverstand ausgeschaltet.

    Die Benutzung eines Helms ist für mich auch nur eine trügerische Sicherheit. Wenn man ihn benutzt, dann fühlt man sich sicher. Als Mutter von Kindern ist man beruhigt… Ich habe für mein Kind gesorgt! Macht ein ruhiges Gewissen.

    Viel sinnvoller finde ich es, dass Mensch lernt umsichtig und vorausschauend zu fahren. Denn ein Helm ist kein Rundum-Sorglos-Paket.

  9. geelinde

    Warum schreibe ich eigentlich immer Romane statt kurzer Kommentare??? (Sorry for that)

    • mach ruhig…. ich glaube WP hat noch genug Platz auf dem Server 😉
      außerdem hatte ich hier letztens ausgemistet – sind also wieder ein paar Kilo freigeworden 😀

      und guck mal: beatrix hat sogar noch mehr geschrieben 😉

  10. geelinde

    Hier läuft es genauso wie bei Chasolu. Dem brauche ich deshalb nichts hinzuzufügen außer der Erfahrung, dass sich K1 dank Helm vorletztes Jahr nur 3 Zähne ausgeschlagen hat, aber keine weiteren Kopfverletzungen davongetragen hat. Das war ein kindertypischer Fahrradunfall ohne Fremdbeteiligung.

    Eine Anmerkung möchte ich aber zu dem Satz „Fahre ich ohne Helm schade ich doch keinen Anderen.“ machen. Denn so möchte ich das nicht stehen lassen. Ja, fahre ich ohne Helm, bin ich diejenige, die schwer verletzt oder gar tot ist. Aber was ist meinen Angehörigen? Die ohne mich auskommen müssen, die trauern oder mich pflegen müssen? Habe ich denen nicht vllt. den viel größeren Schaden zugefügt?

    Leider denkt nicht jeder soweit, dass sein Leben nicht nur sein eigenes abgekapseltes Dasein ist, sondern auch andere Personen, Lebensumstände, einfach MENSCHEN betrifft. Und hier ist eine gesetzliche Regelung dann vllt. nicht das Dümmste.

    Ja, Reglementierungen sind nicht immer toll und ich verstehe, wenn jemand meint, dass man das auch übertreiben kann. Aber nun gut, es gibt mit Sicherheit auch Leute, die es blöd finden, dass man sich nicht einfach nehmen kann, was man will oder nicht einfach jemandem in die Fresse hauen darf, einfach weil man denjenigen dämlich findet…

    Das nur mal als Denkanstoß. Da für uns Helmtragen ganz selbstverständlich ist, brauche ICH dafür keine gesetzliche Regelung. Aber für mich ist es auch selbstverständlich, dass es Mein und Dein gibt.

  11. Ich glaube, die gleiche Diskussion gab es damals auch, als anno 1976 die Helmpflicht für Motorradfahrer eingeführt wurde…! Die gibt es nämlich auch noch nicht wirklich so lange. http://de.wikipedia.org/wiki/Helmpflicht#Helmpflicht_in_Deutschland

    Ich halte es mit dem Satz: „Wer einen Kopf hat, setzt auch einen Helm auf.“ Außerdem fällt mir kein gutes Argument ein, wenn mich meine Kinder fragen, warum sie einen Helm tragen müssen und die Eltern nicht…

  12. Chasolu plädiert sinnvoll für den Helm, kann man voll so nachvollziehen.

    Nur warum das gesetzlich geregelt werden soll ergibt sich nicht.

  13. chasolu

    Hier wird generell mit Helm gefahren, egal ob Fahrrad, Roller oder Inliner (wenn Du meine Kinder jemals hast fahren gesehen, weißt Du warum 😉 )

    Und da ich als Mutter (und der Vater auch) eine Vorbildfunktion habe, trage ich auch einen Helm. Ja, die Frisur leidet, aber mit einer schweren Schädelverletzung wird mit meine Frisur sehr wahrscheinlich vollkommen egal sein (weil ich dann nichts mehr mitbekomme), wenn ich dann überhaupt noch eine Chance habe, etwas mitzubekommen.

    Denn genauso eine Situation wie sie Kerstins ehemaliger Kollegin widerfahren ist, möchte ich weder bei mir noch bei einem meiner Kinder erleben.

    Was die Politik mir vorschreibt, ist mir da herzlich egal. Ich sehe den Sinn im Helm und deshalb wird er getragen.

  14. Fahrradprüfung?

    Dieser Regelwahn geht mir auf den Sender.

    Bin gegen „Pflicht“ wo es geht.
    Wer mag soll freiwillig Helm aufsetzen, aber NICHT verpflichtet werden.

    rgk

    • genau, das ist es auch, was mir an der Sache so stinkt!

      im Text meine ich mit „Fahrradprüfung“ aber die Verkehrserziehung in der Schule. Hat nix mit der aktuellen Diskussion zu tun. Die Kiddies bekommen dann ihren „Fahrradführerschein“ und dürfen dann offiziell auf der Straße fahren – DAS wiederum finde ich SEHR sinnvoll!

  15. Kerstin

    Ich finde Helme auch nicht schön – aber leider ist dieses Jahr eine ehemalige Kollegin bei einem Fahrradunfall verstorben – und deshalb bin ich jetzt DAFÜR. Denn ein Helm hätte ihre Überlebenschance deutlich erhöht. Sie ist nämlich quer übers Auto geflogen und dann mit dem Kopf auf der Kante eines Bordsteins gelandet … :-(((

    • bist du auch für gesetzlich vorgeschriebene Helme?? Und du trägst du jetzt einen Helm? Fährst du überhaupt mit dem Rad?

      • Kerstin

        Nein, ich fahre nicht Rad (nicht mal im Büro *grins). Ist mir viel zu aufregend in Berlin.

        Ich bin für eine Helmpflicht, weil ich teilweise total Bekloppte die Straße langrasen sehen, die im Falle eines Unfalls kaum eine Chance hätten. Und wenn die Leute das selbst nicht sehen wollen, muss man sie wohl zwingen.

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