Schlechte Katzen-Mama

Katze ist krank! Und ich habe es erst gestern spät abends gemerkt. 😦 Was bin ich doch für eine schlechte Katzen- halterin. Denn eigentlich hätte es mir längst auffallen müssen – es war nämlich sehr offensichtlich.

Schon am Wochenende wurde ich kein einziges Mal durch Katzengeschrei geweckt. Am Sonntag lag Mieze den ganzen Tag bei K1 auf dem Bett und kam erst nach der Tagesschau, um frisches Futter einzufordern. Am Montag dasselbe. Normalerweise kommt sie sofort zu mir, wenn ich in der Mittagszeit von der Arbeit komme. Gestern nicht. Ich fand sie stattdessen tief schlafend – wieder auf dem Bett von K1.

Und auch schon am frühen Morgen waren deutliche Zeichen von Unwohlsein zu erkennen, das ist sogar K2 aufgefallen. „Mama, warum hält K. den Schwanz so komisch – ist sie schlecht gelaunt?“

Spät abends habe ich es dann gesehen. Mir fiel auf, dass sie sich immer wieder den Po putzte – etwas, wobei ich sie sonst eigentlich kaum noch sehe. Dr. Internet wusste Rat. Analdrüsenverstopfung. Was für ein ekliges Wort. Was ich noch am Hinterteil meiner Katze sah, erspare ich euch jetzt. Anruf in der Tierklinik, bestätigte die Vermutung. „Das ist sehr schmerzhaft“, sagte der Tierarzt gleich. Heute Morgen sind Katze und ich dann gleich in die Praxis. Schmerzmittel, Antibiotika und eine Halskrause für Katze. Da muss das Tier 17 Jahre alt werden, um so einen Trichter um den Hals zu bekommen. Natürlich ist sie begeistert! 😉 Ach, sie tut mir so leid, überall stößt sie dagegen, weil ihre Schnurrhaare keine Signale mehr empfangen können. Aber immerhin hat sie keine Schmerzen mehr! Der Schwanz zeigt wieder steil nach oben… 😛

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Kategorien: wie Huhn und Katz' | Schlagwörter: | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Schlechte Katzen-Mama

  1. Seit zwei Tagen hat Katze also nun diese Halskrause, damit sie auf keinen Fall an ihren Po kommt. Der Tierarzt warnte mich ja bereits am Dienstag vor. Entweder es platzt von alleine oder wir müssen es am Donnerstag aufschneiden“. Es ist geplatzt! Seitdem ist Miezes Hinterteil immer wieder – ja wie soll ich sagen? – verschmutzt? Naja, verschmutzt ist noch untertrieben. Kot oder Eiter oder beides. Heute Mittag kam dann noch Blut dazu.
    Heute sollten wir außerdem wieder zum Tierarzt kommen. Das Ergebnis: So eklig alles ist – so muss es sein, so ist es richtig. Die Analdrüse war verstopft und nun ist sie aufgeplatzt. Es gab wieder Antibiotika und – zum Glück – eine neue Dosis Schmerzmittel. Ich habe noch eine antibiotische Salbe bekommen, mit der ich die Schwellung eincremen kann, wenn ich das Hinterteil gesäubert habe. Bisher hatte ich mich das noch nicht getraut. Habe aber gefragt, ich könne es machen – aber nur mit Wasser. In der Praxis haben sie es nicht so toll hinbekommen. 😦
    Ich werde ihr wohl ein paar Haare hintenrum abschneiden. Das lässt sich leichter pflegen. Und wenn alles wieder verheilt ist, wird die alte Lady wohl mal ein bisschen in Babyschaum gebadet.
    Richtig lästig ist der Halskragen, Trichter oder wie auch immer man es nennt. Katze hat nun aber den Bogen raus, wie man damit frisst. Ich musste ihr allerdings eine kleine Erhöhung bauen, auf dem ein ganz flacher Teller steht, der wiederum an der Wand steht, damit er nicht weg- oder umgestoßen werden kann. Einer der Wassernäpfe ist schon umgefallen, weil Katze nun ja eine Art Baggerschaufel vor sich her trägt… Wegen der ständig nässenden Drüse habe ich sämtliche Kuschelplätze und auch unsere Couch mit Handtüchern und Lacken bedeckt. Zehn bis vierzehn Tage dauert der Spaß in der Regel. Was mir besonders leid tut: 1. Ich kann Katze nicht in Babyhaltung mit mir rumtragen, weil ich sie ja nicht am Hintern irgendwie anpacken kann. 2. Bei aller Liebe, sie kann derzeit in kein Bett zum Kuscheln. 3. Mit dem Kragen knallt sie ständig irgendwo vor.
    Was mich tröstet: 1. Sie wirkt nicht krank; nur etwas angeschlagen (im wahrsten Sinne 🙂 ). 2. Sie frisst ganz normal und meckert, wenn der Futterteller leer ist – wie immer also.

  2. Gute Besserung an die Hühner-Katze. So ein Trichter ist richtig doof. Der hat bei meinen Katzen noch nie für gute Laune gesorgt. Aber sehr schön zu lesen, dass die Schmerzen weg sind.

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